Sicher auf Münchens Straßen unterwegs

Anda Luiza Reisen

Sicher auf Münchens Straßen unterwegs

Die bayerische Landeshauptstadt ist zwar nicht so optimal ausgeschildert wie die Straßen Berlins, wo sich an jeder größeren Kreuzung Richtungsschilder mit dem Bezirk finden, in welche Richtung gefahren werden kann. Jedoch ist es auch für ein wenig ortskundige Menschen in München durchaus möglich, bequem durch die Stadt zu navigieren. Ein Navigationsgerät im Auto kann teilweise dabei helfen, den richtigen Weg zu finden. Allerdings sind die Münchner Straßen meistens so überfüllt, dass mit langen Wartezeiten im Stau gerechnet werden muss, wenn keine „Schleichwege“ bekannt sind.

Besonders sicher und vor allem komfortabel reist es sich in München mit einem Mietwagen, bei dem ein Chauffeur dazu gebucht werden kann. So gelangen Geschäftsreisende auch nach einem stundenlangen Flug sicher an ihr Ziel in München, egal ob in den frühen Morgenstunden oder spät am Abend. Ein ortskundiger Fahrer kennt die besten Routen durch die Stadt und kommt auch im relativ zähen Berufsverkehr gut durch die Stadt. Der Münchener Berufsverkehr sorgt erfahrungsgemäß von 07:30 – 09:45 und dann wieder von etwa 16:00 – 19:30 für nervenaufreibendes Stop-and-go auf den Straßen und nahen Autobahnen.

Blitzer und Radarfallen in München

Nicht nur die bayerischen Polizisten sind besonders aufmerksam, im Englischen Garten und längs der Isar übrigens auch gerne einmal zu Pferd auf Streife, die Stadt ist außerdem mit allerlei Radarfallen gespickt. An Ampeln mit verzwickter Schaltung, welche geradezu dazu einladen, doch einmal aus Versehen bei Rot über die Kreuzung zu rauschen oder an einem der vielfältigen Geschwindigkeitsbegrenzungsschilder in der Stadt und auch entlang des Mittleren Rings, der Stadtautobahn Münchens, bringen unfreiwillige Verkehrssünder den Münchner Kassen jedes Jahr hohe Summen ein.

Das Falschparken wird in München übrigens künftig härter bestraft werden, so soll nicht nur die Bußgeldsumme kräftig angehoben werden, auch ein Punkt im Verkehrsregister in Flensburg droht Falschparkern künftig. Nirgends sind die Abschleppkosten übrigens so hoch, wie in München. Vor allem zur Zeit des Oktoberfests gibt es immer wieder ortsunkundige Menschen, die unwissentlich in der Nähe der Theresienwiese parken. Gegen eine Gebühr von 300 Euro oder mehr kann der eigene Wagen im nahen Münchener Umland am nächsten Tag wieder ausgelöst werden, für jeden weiteren Tag fallen hohe Parkgebühren auf der gesicherten Parkfläche der zentralen Verwahrstelle an.

Kleinbus mit Fahrer in München mieten und nicht nur sicher, sondern auch absolut stressfrei reisen

Für Ortsunkundige kann es ein wahrer Zugewinn an Lebensqualität sein, auf den Münchner Straßen ausschließlich mit Fahrer unterwegs zu sein. Einen Kleinbus mieten in München kann das Reisen von Kleingruppen erheblich angenehmer gestalten. Bei der Buchung sollte jedoch nicht nur die Anzahl der Reisenden bedacht werden, auch das Gepäck der Reisegruppe sollte noch in den Kleinbus passen. Wer von München nach einer ausgiebigen Shoppingtour durch die angesagten Boutiquen und Stores der Stadt abreisen möchte, wählt vielleicht lieber einen kleinen Bus mit weniger Sitzplätzen und dafür einer ausreichend großen Ladefläche, Haustiere können nach Absprache mit dem jeweiligen Busunternehmen mitgenommen werden.

München wird nicht von ungefähr als „Weltstadt mit Herz“ bezeichnet: Nicht nur zu Ausländern und Ortsunkundigen sind die „Münchener Kindl“ besonders freundlich, auch mit Tieren wird herzlich umgegangen. Nach dem Transport von Hunden oder Katzen werden alle Mietfahrzeuge in München übrigens ausgiebig und penibel gereinigt. In der bayerischen Metropole können es sich Chauffeurservice-Firmen einfach nicht leisten, ihre Kunden nicht voll und ganz zufriedenzustellen. Kein Wunder, denn in der bayerischen Millionenstadt wohnen nicht nur beliebte deutsche Promis aus Funk und Film, auch Fußballgrößen wie Ribery oder Karl Heinz Rummenigge gehören zur üblichen Klientel der Münchener Unternehmen.

Immer mehr E-Roller auf Münchens Straßen

Dank der neuen Gesetzeslage ist es nun auch Verkehrssündern ohne Führerschein, jungen Menschen ab 14 Jahren oder betagten Senioren möglich, aktiv mit E-Fahrzeugen verschiedenster Art am Straßenverkehr teilzunehmen. Elektroroller mit Straßenzulassung zum Beispiel fahren maximal 20 km/h, was im Münchener Stadtverkehr zur echten Zerreißprobe für die Nerven der Autofahrer werden kann. Wer 60 Jahre oder älter ist, darf auch auf einem Mofa oder E-Fahrzeug mit Sitz aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, ohne eine Fahrerlaubnis erwerben zu müssen. Nicht in jedem Fall kann also davon ausgegangen werden, dass sich alle Verkehrsteilnehmer in München mit den aktuellen Regelungen der Straßenverkehrsordnung auskennen. Nachdem bereits mehreren Münchner Bürgern die Führerscheine entzogen worden sind, weil sie sich mit Elektro-Kleinstfahrzeugen nicht ordnungsgemäß am Verkehr beteiligt haben oder andere Verkehrsteilnehmer unnötig gefährdet haben, ist nicht davon auszugehen, dass das Autofahren auf Münchens Straßen durch die Zulassung von E-Scootern sicherer geworden ist oder in irgend einer Form zu einer Entlastung geführt hat.